Praxis für Integrative Primärtherapie und Körperpsychotherapie

Anita Timpe und Barbara Koch-Mäckler

Tel.: 030 / 2529 7870
Hornstr. 2, 10963 Berlin

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Fragen und Antworten

Beziehungs-Waise

Therapeutisches Wochenende zum Thema Beziehung und Selbstliebe
mit Anita Timpe und Rolf Tensfeldt

Auf die Frage, ob sie sich selbst mögen, reagieren viele Menschen skeptisch und ablehnend. Wir sehnen uns eher danach, von anderen anerkannt und geliebt werden zu wollen, als unsere Liebe zu uns selbst zu entdecken. Dabei hat unsere Beziehung zu uns selbst einen enormen Einfluß auf unsere Kontakte zu anderen. Fühlen wir uns zufrieden und in unserer Mitte, gehen wir unbefangen und offen in die Welt. Es fällt uns leicht, in Beziehung mit anderen zu sein und wir fühlen uns verstanden und geliebt. Haben jedoch Selbstzweifel und Selbstkritik die Oberhand, fühlen wir uns verunsichert, ungeliebt und verlassen.

Am Wochenende werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Warum fällt es uns so schwer, uns so anzunehmen, wie wir sind? Wie gehen wir mit uns selbst um? Achtsam und liebevoll oder haben wir eher die Tendenz, uns zu vernachlässigen und zu überfordern? Was können wir tun, um die Flut von Selbstzweifeln und Selbstanklagen zu durchbrechen? Wie können wir eine liebevolle, akzeptierende Haltung zu uns selbst und zu anderen entwickeln? Wie können wir auch für ungeliebte Seiten mehr Verständnis und Mitgefühl in unser Herz einziehen lassen?

Selbstbeziehungsstörungen sind ein Symptom unserer Zeit. Viele Menschen fühlen sich innerlich zerrissen und sind unzufrieden mit sich selbst. Es fällt ihnen schwer, sich anzunehmen und sie beurteilen kritisch jeden Schritt, den sie tun. Sie halten sich für nicht liebenswert und können es gar nicht glauben, wenn sie jemand mag. Es fällt ihnen leicht, ihre Mängel und Fehler aufzuzählen, doch wenn man sie nach ihren Stärken und Fähigkeiten fragt, geraten sie ins Grübeln.

Die Ursachen für Selbstbeziehungsstörungen liegen meistens in der Kindheit. Wir gehen so mit uns selbst um, wie wir es als Kind von unseren Eltern erfahren haben. Um nicht zu spüren wie schmerzhaft es ist, verinnerlichen wir im Laufe unserer Entwicklung die ablehnende, lieblose Haltung der Mutter oder die strenge, beurteilende des Vaters. Dieses kann zu einer inneren Spaltung führen, in der wir Persönlichkeitsanteile von uns selbst ablehnen und bekämpfen.

Am Wochenende möchten wir die Teilnehmer dabei unterstützen, sich selber wieder näher zu kommen und mehr Akzeptanz und Liebe für sich zu entwickeln. Dabei arbeiten wir mit vielfältigen Methoden, mit behutsamer Körperarbeit und heilender Berührung, um den eigenen Gefühlen näher zu kommen, mit dem inneren Dialog, um unbewußten Urteilen und Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen und mit Trancen und Ritualen, um die innewohnenden Heilkräfte zu mobilisieren.

Das Wochenende findet in der Praxis für Integrative Primärtherapie und Körperpsychotherapie statt.